Oft treffe ich noch auf verschiedene Sichtweisen zum Thema Landing Pages bei meinen Kunden, weshalb ich hier – auch auf den Begriff bzgl. SEO bezogen – einzugehen versuche, um Ihnen ggf. eine Hilfe mit an die Hand zu geben.

Der Einsatz von Landing Pages ist von mehreren Seiten her zu betrachten. Das Thema ist weitreichend, weshalb es auch hier nicht die eine, richtige Beurteilung geben kann. Ich versuche, die Dinge zu beleuchten und allem irgendwie gerecht zu werden und auch Empfehlungen auszusprechen.

Zum Verständnis des Begriffs Landing Page

Zum Einen nennt man die Zielseiten für Werbeschaltungen (bspw. AdWords) Landing Page, dabei wird mit der Anzeige ein Anreiz geschaffen bzw. die Lösung eines Kundenproblems beschrieben und dann auf der Landing Page aufgelöst bzw. beantwortet.
Da eine Beantwortung oft nicht in wenigen Worten geschehen kann – wegen der Komplexität eines Themas – erwarten einen User dort also oft Grafiken, längere, erklärende Texte, Bilder und ggf. PDFs etc.

Es handelt sich also um eine Seite, welche genau auf die geschaltete Anzeige hin mit Inhalten gefüllt wurde, um dem anlandenden User hilfreiche Inhalte an die Hand zu geben (siehe dazu auch weiter unten im Artikel nähere Erklärungen und Beispiel-Abbildungen – klick-fähig als Beispiel!).

Auch im Bereich des Internetmarketing wie Affiliate Marketing – zum Anderen – ist bis zur Anlandung des Users alles gleich oder ähnlich, der grosse Unterschied aber besteht in den Inhalten der Landing Pages. Hierbei werden oft lange Texte vermieden, da das zu verkaufende Produkt im Fokus steht. Hier findet man eher verkäuferische Headlines, Bulletpoints, Handlungsaufforderungen und Kauf-Buttons vor.
Hier wird also auf Übersichtlichkeit und schnelle Erfassung der Inhalte geachtet und zielgerichtet auf eine gewünschte Aktion hin gelenkt.

Solche Handlungen können definiert werden in Seitenaufrufen, reinen Besucherzahlen, getätigten E-Mail-Einträgen in Newsletter, Produktanfragen, gar Käufe oder Buchungen oder auch Downloads zur Verfügung gestellter Dateien. Nur der geballte Einsatz bringt Sie irgendwann auch in die finanzielle Freiheit!

Das Ziel einer Landing Page im eigentlichen Sinne ist also die Herleitung einer genau spezifizierten Handlung – gemessen als Conversion Rate, obgleich viele Unternehmen immer noch ihre Startseite oder eine Webseiten-Unterseite als Landing Page bezeichnen, nur weil da die meisten Besucher auftreffen.

Was heisst das aus der SEO-Sicht heraus?

Aus aktuelle Sicht heraus unterscheiden Suchmaschinen nicht zwischen Seiten und Unterseiten. Sie sammeln lediglich die von der Seite ausgesendeten Keywords und somit Schwerpunkte, generieren mithilfe ihrer hauseigenen Algorithmen einen Wert für die [intlink id=“815″ type=“post“]Relevanz der Seite zum Keyword[/intlink] und Thema, zeigen die Seite dann entsprechend in den Suchergebnissen der User dafür an.

Dies schafft für die Suchmaschinenoptimierung ein Problem für die Landing Pages – also den Seiten, die für einen Erstkontakt mit einem potenziellen Kunden ausgerichtet sind – denn die zielgerichtete Affiliate-Seite (eigentlich immer mit eigener Domain angelegt als One Pager) interessiert nun eigentlich nur die Höhe des Besucher-Traffic, der auf ein Angebot trifft und mittels Link zum Kauf geführt wird.

Eigentlich kann aber jede Seite einer Webseite als Landing Page bezeichnet werden, nur weil auf ihr der Erstkontakt des Besuchers stattfindet. Da aber unterschiedlich aufbereitete Inhalte verwendet werden, können sich aus SEO-Sicht heraus ganz andere Ergebnisse in den erzielten Suchergebnis-Rankings ergeben!

Was ist das Ziel der Suchmaschine – bspw. Google?

Wer SEO betreiben will, muss wissen, für wen er optimieren will. Google sucht für den Suchenden User das relevanteste Ergebnis und die möglichst besten Inhalte, will als Antwortmaschine fungieren!
Wie Google das mit seinem Algorithmus bewertet, ist dessen Geheimnis – und das wird auch so bleiben! Man weiss nur, dass es etwa 250 Kriterien sein müssen, die zu einem Ranking führen.

Es ist natürlich wichtig, was man an Texten und Inhalten den Suchmaschinen zur Verfügung stellt. Was man nicht dargelegt hat, kann dann auch nicht zu einer Bewertung führen und wird deshalb auch nicht zu relevanten Rankings führen können. Erfahrungsgemäss kann man sagen, dass längere Texte meist auch mehr Inhalte und Mehrwert transportieren können und deshalb auch oft besser ranken.

Unter den Top-Platzierungen bei Google finden sich deshalb – mir sind keine Beispiele bekannt – keine kurzen Artikel oder gar Posts. Da erwartet Google eben gar keine relevanten und Mehrwert bietenden Inhalte. Längere Texte sind also schon mal ein zu unternehmender Aufwand, der sich lohnt, wenn man gut ranken will.

Lead Page Beispielseite A - Lead Page für ein Beispiel einer VerkaufsseiteWer Landing Pages für den Verkauf (bspw. Affiliates) aufbaut, der achtet einzig und alleine auf die schnelle Konversion, quasi in einem zu vollziehenden Schritt. Er versucht schnell eine Problemlösung für den Besucher bereit zu stellen und nicht, dem Robot von Google in langen Texten zu erklären, für welchen Kontext nun diese Seite ranken soll. Der Traffic auf solche Seiten wird also anders generiert, als „generisch“ über die gute Suchergebnis-Position!

Wer dem Besucher seiner umfänglich aufbereiteten Webseite verschiedene Seiten anbietet und dadurch langsam Vertrauen aufbaut, der geht oft mehrere Schritte bei eben diesem Aufbau. Die Konversion entsteht langsamer und in mehreren Schritten, ist also als Prozess zu sehen – mittels mehrerer Landing Pages, die alle auf den jeweiligen Schritt beim Aufbau optimiert werden müssen.

Schritte der Konversion sind bspw. „Informationssuche“ oder „Produktsuche“. Eine Seite zu Ersterem muss Inhalte bieten und ggf. Tabellen mit Vergleichswerten, PDFs zum Download etc. Zweiteres braucht eher eine Abbildung des Produktes mit der Möglichkeit zum Kauf und zu Garantien, möglichen Upgrades etc. … da sich der Käufer ja hier in einem ganz anderen Stadium der Kaufentscheidung befindet, als bei Ersterem.

[intlink id=“815″ type=“post“]Hier setzen die notwendigen Keyword-Recherchen an[/intlink], denn wer beispw. nach „Preisvergleich“ sucht, der ist als Kunde in seiner Entscheidungsfindung nicht mehr im Stadium der „Informationssuche“ … er ist bereits direkt vor dem Klick des Kauf-Buttons!
Es ist klar zu definieren, welche Keywords einer Suchanfrage des Users eine Zuordnung des Erstbesuchers zu welcher Seite der Webseite führen sollte. Welche Seite also die aktuell richtige und geeignete Landing Page eines ganz individuellen Users sein muss!

Landing Pages sind also differenziert einzusetzen, wenn sie Unterseiten auf einer komplexen Webseite sind. Reine Verkaufsseiten sind schneller und präziser aufzubereiten.

Ein weiterer, wichtiger Aspekt bei Landing Pages

Einen Aspekt möchte ich noch für Sie beleuchten und eine Empfehlung aussprechen für den Einsatz eines WordPress-Plugins für Landing Pages, welches ich selber mehrfach im Einsatz habe.
Es geht dabei um einen weiteren, bekannten Bewertungsgrund für den Wert einer Seite durch Google. Es ist die Verweildauer auf einer Seite.
Wenn jemand zum Beispiel durch eine Suchanfrage bei google auf eine Ihrer Seiten geleitet wird, dann misst die Suchmaschine deren Verweildauer auf Ihrer Seite. Wenn der Besucher nach Sekunden wieder verschwindet, dann interpretiert Google dies als „er hat nicht das Versprochene und Erwartete gefunden, was ihm eine Lösung seines Problems liefert“. Geschieht dies häufiger, wird Ihre Seite als immer irrelevanter zu den Keywords eingestuft, egal, wie die Inhalte der Seite aufbereitet sind.

Lead Page Beispielseite B - Beispiel einer eigenen Lead Page mit dem Ziel der Lead-GenerierungWenn Sie also Seiten aufbereiten, die lediglich Leads einsammeln oder direkte Verkäufe generieren sollen, so trennen Sie diese von Ihren eigentlichen Inhalten ab, in dem Sie bspw. reine Landing Pages bauen. Wenn diese „abgestraft“ werden, so ist das dann egal, da der Traffic ja auch anders zu diesen aufgebaut wird. Damit versaut man sich dann aber durch diese „schlechten Seiten“ eben nicht die Bewertung der eigentlichen Unternehmensseite!

Ich nutze diverse Tools dafür, eines sei hier für Ihre schnelle Lösung dargelegt, ein anderes und weit umfänglicheres habe ich in Tests und Vorbereitung. Sie werden erste Erfahrungen mit dem folgend empfohlenen Plugin – sehr kostengünstig – sammeln können.
Das zweite Produkt werde ich in einem kommenden Artikel erklären und darlegen. Ich will nur meine (bisher vielversprechenden) Tests damit erst abgeschlossen haben, um eine Empfehlung aussprechen zu können!

Sichern Sie sich dieses WordPress-Plugin und nutzen Sie es für Ihren Aufbau einer eigenen Kunden-Adressliste mittels Landing Page. Erst wer eine aufgebaut hat, kann auch daraus Profit ziehen – wie jeder weiss, der erfolgreich im Online-Marketing agiert! Meine klare Kaufempfehlung heisst „Conversion Ninja“.

 

 

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