7 schnelle Tipps für eine erhöhte Sichtbarkeit Ihrer Webseiten

Wie erhöhen Sie schnell die Sichtbarkeit Ihrer Webseiten?

Mittlerweile braucht man keine Überzeugungsarbeit mehr bei seinen Kunden zu leisten, sich eine Webseite anzulegen. Der Sinn und Zweck ist allgemein bekannt. Jedoch nutzen allzu viele ihre Webseite längst noch nicht umfänglich bzw. als echtes Marketing-Instrument.

Die [intlink id=“453″ type=“post“]Webseite als Visitenkarte[/intlink] im Web ist immer noch weit verbreitet. Weitläufige Unkenntnis darüber, was eine Webseite zu leisten im Stande ist bzw. wie man diese Visitenkarte auch möglichst vielen potenziellen Kunden zeigen kann, ist auch heute noch oft von mir anzutreffen.

Grundlegend sollte jedem Unternehmer verständlich sein, dass in allen Bereichen potenzielle Kunden erst einmal online nach Informationen suchen. Sollte dies einmal anders sein, so wird dennoch hochgradig auch zur Absicherung der eigenen Kenntnisse nochmals schnell online nachgesehen … seien es Anfahrtswege oder eine Telefonnummer, Check eines Angebots etc.

Man muss heute also schauen, das man in den Suchergebnissen erscheint – und eben nicht nur, wenn jemand meinen Namen oder meine Domain schon kennt und diese richtig eingibt – sondern wenn jemand nach einem Begriff sucht, der mein Themengebiet beschreibt.

Beispiel: Eine Firma für Rohrsanierung

Sollte gefunden werden unter den Begriffen:

  • fehlender Wasserdruck
  • Rohrbruch
  • verkalkte / verrostete Leitungen
  • Rohrinnensanierung
  • Wasserschaden
  • dreckiges Leitungswasser
  • etc.

Schliesslich kenne ich sehr wahrscheinlich keinen solchen Dienstleister. Wenn ich aber erkenne, dass mein Keller unter Wasser steht, dann suche ich nach eben solchen Begriffen, wie „Rohrbruch“.
Ein Dienstleister muss also bei diesen relevanten Keywords ganz oben gelistet sein bei den Suchergebnissen – meistens bei Google.

Wenn Sie einen Rohrbruch haben, dann suchen Sie bestimmt nicht lange und wägen ab, oder!? Sie rufen schliesslich bei Ihrem Problem einen der oberen drei Suchergebnisse an.

Wenn Sie also viel Geld, Mühe und Arbeit in Ihre Webseite gesteckt haben oder gerade beim Aufbau sind, so wollen Sie selbstverständlich auch nicht in den Suchergebnis-Tiefen verschwinden, sondern oben gelistet werden.
Da Google immer regelmäßiger updates des Algorithmus vornimmt, darüber aber keinen wirklich informiert und aufklärt, ist es heutzutage Usus, sich immer wieder über die vorzunehmenden Anpassungen zu informieren. So, wie Sie früher ein Schaufenster und Ihre Prospekte ständig anpassen mussten, so ist Ihre Website ebenfalls regelmäßig zu aktualisieren.

Es gilt: Nur was Sie auf Ihrer Webseite geschrieben haben, was auch die Suchmaschine als Kern Ihrer Dienstleistungen oder Produkte erkennen kann … wird seitens der Suchmaschine in Ihre Website-Beurteilung einfliessen können. Sie müssen also Inhalte derart aufbereiten, dass der Google-Robot die relevanten Informationen findet und sie Ihnen gut schreibt. Je mehr sie Ihnen gut schreibt, über einen langen Zeitraum, umso besser wird Ihre Webseite in den Suchergebnissen positioniert!

Folgend habe ich Ihnen ein paar Grundregeln – besser Tipps – aufbereitet, die Ihnen helfen werden, für Ihre Website den Weg zu ebnen in Richtung Marketing-Tool (eben nicht mehr nur Visitenkarte):

Robot-Barrieren:

Bilder schaffen schnell Sympathie auf einer Webseite, durch grosse Bilder werden auch viele Emotionen transportiert. Achten Sie aber auf die Gradwanderung zwischen schön, emotionsreich und riesigen Datenmengen. Zunächst kann ein Robot mal (noch) nicht wirklich erkennen, was die gezeigten Bilder zeigen und ob diese zum Thema passen.

Selbstverständlich kann man Tags einprogrammieren etc. … ich rede aber hier von den Datenmengen der grossen Bilder. Diese sind zunächst für eine Suchmaschine mal eine zu tragende Last ohne wirklich viel relevanten Inhalt.

Auch im mobilen Bereich sind grosse Bilden ein echtes Hindernis. Versuchen Sie also diese Barrieren aus dem Weg zu schaffen bzw. verträglich zu nutzen. Ziel ist eine möglichst schnelle Ladezeit, welche auch Nutzern entgegen kommt. Suchmaschinen lieben Text! Viel, viel, viel … Text!

Zielgruppe vs. Websitenutzer – Keywords richtig nutzen:

Überprüfen Sie, ob Ihre Webseite auch von Ihrer Zielgruppe genutzt wird. Es ist durchaus möglich, dass Sie eine Zielgruppe anvisieren, aber die eingestellten Inhalte eine andere Bewertung seitens der Suchmaschine ergeben, somit Ihre Webseite zu anderen Themen gezeigt wird, was zu anderen Nutzerkreisen führt. Google Analytics ist eines der Tools, die Ihnen darüber Aussagen treffen können und Ihnen Anpassungen vorgeben bzw. empfehlen.

Wie bei obigem Beispiel schon gezeigt, müssen Sie unbedingt die Suchbegriffe Ihrer potenziellen Kunden nutzen, um auch als relevant dazu von Google eingestuft zu werden. Dazu müssen Sie alle Ihre Texte genau auf die relevanten Keywords hin texten und somit der Suchmaschine auch signalisieren, dass dieser Artikel genau bei einer Suchanfrage zu diesem bestimmten Wort Hilfen anbietet. Google will dem Suchenden Nutzer schliesslich die bestmögliche Hilfe als relevant in den Ergebnissen anzeigen.

Wer also bei Google auf Platz 1 steht zu einer Suchanfrage, der muss nicht der einzig richtige Anbieter oder der beste Lieferant sein. Er ist schlussendlich aber derjenige, der Google – nach deren Bewertungskriterien – die relevantesten Informationen zum Anzeigen anbietet.

Nutzen Sie die richtigen Keywords, dann werden über die Suchmaschinen auch über kurz oder lang die richtigen Personen auf Sie aufmerksam und zu Ihrer Webseite geführt. Nun checkt Google die Verweildauer und die Interaktion der gesendeten Nutzer.

Bleiben diese nicht lange auf Ihrer Seite, findet keine Interaktion statt, so bewertet dies Google als nicht positiv, denn anscheinend hat der weiter geleitete User nicht das gefunden, für was er sich interessiert bzw. für was Ihre Seite inhaltlich bei Google eingeordnet wurde.

Kernkompetenz:

Sie machen es der Suchmaschine leichter, wenn Sie sich mit Ihren Inhalten zunächst ganz strikt auf Ihre Kernkompetenz begrenzen. Damit wird Ihre Webseite sehr spitz eingeordnet und ist leicht für die Suchmaschine zu verifizieren.

Wenn Sie dann nach und nach Ihre Kompetenzen breiter anlegen, dann schafft dies die Suchmaschine, denn sie kennt Ihre Historie.

Es leuchtet ein, dass Sie bei einer Vorstellung Ihres Unternehmens zunächst auch die wichtigsten Eckpunkte kommunizieren, bevor Sie erzählen, was sie zudem noch in der Breite alles anbieten können, oder!? Die Suchmaschine braucht dazu aber auch Wochen und Monate, muss immer wieder mit neuen und aktuellen Happen gefüttert werden!

Wachsen Sie im Netz sukzessive – man nennt dies organisch – ein Unternehmen ist ja auch nicht morgen aufgebaut und mit 100 Dienstleistungen umfänglich auf dem Markt. Sie starten immer bei Google von Null!

Sitemap:

Die Suchmaschine findet irgendwann beim Abgrasen des Web auch Ihre Seite. Wenn sie verlinkt ist, dann steigt die Chance auf ein schnelleres Gefunden werden. Mittlerweile lässt sich aber auch eine Art Anmeldung bei Google direkt vornehmen, eben in Form einer Sitemap. Simpel gesagt, ist diese Sitemap ein Plan Ihrer Webseite mit den angelegten Seiten und Verlinkungen, Kategorien, Rubriken, Headlines …

Wenn Sie diese bei Google einreichen, dann schickt die Suchmaschine schneller mal den Robot vorbei und lässt Ihre Seite indexieren, also in die Google Suchergebnisse mit aufnehmen. Wer eine Seite einfach so online stellt, aber ggf. 100 Seiten darin erstellt hat, kann vielleicht aber lange Zeit nur zu den Inhalten weniger Seiten gefunden werden, eben weil nicht alle Seiten in einem Rutsch indexiert werden.

Bei Anmeldung mittels Sitemap geht dieser Vorgang der kompletten Indexierung deutlich schneller, denn Google belohnt Sie quasi für die Bereitstellung eines solchen „Strassenplans“ für Ihre Webinhalte.

Suchmaschinenoptimierung per Links:

Viele reden sich wund über Links und Backlinks. Durchaus helfen diese auch, aber es ist weit nicht mehr so einfach wie früher damit umzugehen. Früher half die Menge sehr schnell zu besseren Rankings. Heute schaut sich Google die Struktur der Links sehr gut an und weiss sie zu bewerten.

Es gibt gute und schlechte Links, ein schneller Anstieg der Anzahl an Links ist generell zu vermeiden. Da sind wir beim Punkt „der Kunde hat gerade Budget frei und will das zum Backlinkaufbau bereitstellen“.

Ich bekomme dann immer Anfragen wie: Zu welchem Einmalbetrag bringen Sie meine Seite auf Platz 1 bei Google? Zu welchem Einmalbetrag können Sie mir dies für die Zukunft garantieren? Schwachsinn!
Alles, was schnell hilft, wird auch schnell wieder abgestraft bzw. als „nicht organisch gewachsen“ eingestuft. Das schadet Ihrer Seite – vielleicht killt sie diese für alle Zeiten!

Nur, weil gerade dafür Geld frei gemacht wurde, heisst es nicht, dieses auch auf einmal zu investieren. Dann muss man daraus eben ein längeres Projekt machen bzw. monatliche Raten dafür einsetzen, fortlaufend!
Grundsätzlich zeigt eine hohe Verlinkung zu Ihrer Seite und auch davon weg, dass Ihre Inhalte relevant in das Web eingeflochten sind und von allen Seiten her auf Ihre Kernkompetenz hingewiesen bzw. darauf zurückgegriffen wird.

Eine interne Verlinkung Ihrer Webseite belegt die strukturierte Information und die wirkliche Kenntnis darüber, dass Sie wissen, wovon Sie schreiben! So findet die Suchmaschine in einem Netz an Informationen immer mehr in ein engmaschigeres Netz derselben … hin zur Problemlösung für den suchenden User.

Regelmäßigkeit – organische Arbeit:

Allzu viele versuchen schnell mit ihren Webseiten voran zu kommen und geraten in operative Hektik. Neuer Inhalt ist immens wichtig, allerdings sollte er auch gut sein. Nur Inhalte der Menge wegen einzustellen ist Quatsch.

Zudem ist Google darauf aus, fortlaufende Pflege der Seiten zu fördern und zu fordern. Schreiben Sie wöchentlich oder in manchen Bereichen auch alle 14 Tage, dann ist dies ausreichend. Sollten Sie allerdings Journalist sein und Ihr Themenbereich schnelleren aktuellen Zyklen unterliegen, so ist seitens Google natürlich auch ein täglicher oder gar mehrmals täglicher Turnus gefordert.

Wenn Sie Inhalte fertig bearbeitet haben, dann sammeln sie diese nicht unbedingt an. Wenn Sie bspw. 6 Videos in einem Rutsch produziert haben, dann ist das wirtschaftlicher und toll. Stellen Sie aber keinesfalls alle 6 gleichzeitig bei YouTube ein, wenn Sie vorher monatelang keine eingestellt haben und evtl. auch in den kommenden Monaten keine produzieren wollen. Jede Woche 1-2 Videos online stellen ist gut, strecken Sie Ihre Einpflege, denn Google liebt die Regelmäßigkeit … YouTube gehört zu Google!

Aktualität:

Damit meine ich in diesem Fall nicht die Aktualität Ihrer Inhalte – diese ist selbstverständlich. Ich meine schlicht weg, dass sich Technik ändert, das Internet ein sich ständig wandelndes „Lebewesen“ ist. Nutzerverhalten und Trends, die Möglichkeiten des mobilen Zugriffs auf Daten, Datenschnelligkeit, Rechnerleistungen … auch die Nutzung der Internetdienste durch jeden einzelnen User selbst sind im ständigen Wandel.

Ergo macht Google auch täglich Änderungen am eigenen Algorithmus, eben an der Bewertung Ihrer Inhalte, Ihrer Domain-Historie, Ihrer Usability, … wenn Sie also etwas zum Wohle Ihrer Website gemacht hatten – vor Monaten oder Jahren – so kann dies heute schlichtweg überholt sein, obsolet oder gar extrem schädlich.

Ich erwähnte bereits das Beispiel vieler Links … aufgebaut, als es ein veritables Mittel war … heute ggf. anders zu bewerten und wegen der Linkstruktur oder deren Herkunft einfach auch u. U. schädlich in heutigen Tagen.

Also mein Tipp als Fazit:

Wenn Sie sich also nicht selbst immer auf dem Laufenden halten können oder auch wollen – das ist schliesslich eine ständige Recherchearbeit – so sollten Sie dazu eine [intlink id=“146″ type=“page“]Person Ihres Vertrauens zu Rate ziehen[/intlink], der die ganzen Verstrickungen der diversen SEO-Themen etc. kennt … ggf. mit Spezialisten persönlich in Kontakt steht … bzw. Neues frühzeitig erfährt.

Haben Sie viel Erfolg im Internet,
Michael Marheine

 

 

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